Aktuelles16.03.2019

Alarmierende Blicke unter’s Dach: Mehr Mittel für Taufkapellensanierung benötigt

Bei einer Baustellenbesichtgung konnte sich der Vorstand selber ein Bild machen. Dabei musste Dombaumeister Helmut Maintz (Foto 1.v.re) offenbaren, was er erst jetzt nach Abnahme der alten Schieferplatten entdecken konnte: Darunter sieht es schlechter aus als erwartet. Die hölzerne Dachhaut befindet sich in bedenklichem Zustand, was voraussichtlich zu einer Verdoppelung der ursprünglich kalkulierten Kosten führen dürfte.
In diesem Zusammenhang hofft Maintz einmal mehr auf die Spendenbereitschaft unserer Mitglieder. Bald werden Unterstützer auch wieder die Möglichkeit haben, eingerahmten Originalschiefer des Kapellendachs zu erstehen, um damit die Fertigstellung der Arbeiten zu unterstützen, die voraussichtlich fast bis Jahresende andauern müssen.
Dass zügig gearbeitet wird versteht sich von selbst – allein schon im Hinblick auf die steigenden Standkosten für das Gerüst. Ab dem 18.März beginnt die aktive Phase: Die teils verfaulte Verschalung muss demontiert – und die Unterlage begradigt werden. Womöglich wird das Team der Dombauhütte noch die Trägerkonstruktion ertüchtigen müssen. Damit eines Tages der neue Schiefer aufgelegt werden kann. Dabei legt Helmut Maintz – wie bei den Vorprojekten – wieder Wert auf Qualität aus deutschen Landen. Ob der Schiefer von der Mosel oder aus dem Sauerland geholt wird, entscheidet sich bald.
Ebenfalls ab sofort werden mögliche Ausbesserungen an der Fassade der Taufkapelle vorbereitet. Zwei Tage lang werden Fachleute der Abteilung Bauforschung des Rheinischen Amtes für Denkmalpflege jeden Stein und jeden Zwischenraum unter die Lupe nehmen und das Ergebnis bildlich in einer kartographischen „Fotogramotrie“ festhalten, die präzise zeigen wird, wo Arbeiten nötig werden. Erste Eindrücke beruhigen nicht: „Wir haben etwas gekratzt und direkt Hohlräume festgestellt“, berichtet Helmut Maintz. Der Dombaumeister hat bereits festgestellt, dass diverse Fugen sich als sehr weich erwiesen. Besonders die gotischen Elemente stehen unter Beobachtung, wobei es gilt, Bauzier zu schützen und zu stabilisieren – alles in permanenter Abstimmung mit der Denkmalbehörde.
Eins steht fest: Nach dem Startschuss gibt ab jetzt viel zutun. Dennoch werden nach dem Vorstand auch weitere Mitglieder des Karlsvereins exklusiv die Möglichkeit haben, mit dem Dombaumeister die Baustelle zu besichtigen (Informationen folgen). Spenden Ihrerseits sind aufgrund der zusätzlichen Kosten ebenso dringend nötig, wie herzlichst willkommen (Kontodaten des Karlsvereins hier auf der Homepage ersichtlich). Sehen Sie hier einen WDR-Beitrag zum Projektstart: https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-aachen/video-karlsverein-sammelt-geld-fuer-sanierung-der-taufkapelle-im-domhof-100.html

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Daher bittet der Dombaumeister die Mitglieder des Karlsvereins und alle Bürger um Unterstützung.

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